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Wie alles begann ...

1963 kam Bernd Schächter mit seiner Ehefrau Christine frisch von der Pädagogischen Hochschule nach Löcknitz. Die heimliche Leidenschaft des Mathe- und Physiklehrers galt aber schon länger der Musik. Er spielte Mandoline, später - während der Studienzeit - in einem Ensemble Gitarre. Als er auf dem Dachboden des ehemaligen Hortgebäudes in Löcknitz stöberte, entdeckte er alte Mandolinen. Eine Idee wurde geboren. Schnell entstand eine 10köpfige Mandolinengruppe.

Abbildung: Der erste Auftritt -

Angesteckt vom Eifer ihres Mannes - außerdem gab es bereits einen Chor an der Oberschule - ließ Christine Schächter ihre Vorliebe für den Gesang fahren. Bernd Schächter brachte seiner Ehefrau das Mandolinespiel bei. Die Chemie/Mathematiklehrerin nahm nach dem Unterricht bei ihrem Mann oft den Weg nach Berlin auf sich. An einer Köpenicker Musikschule lernte sie, eben selbst noch Anfängerin, wie man Anfänger beim Mandolinenspiel an die Hand zu nehmen hat. Seitdem betreut sie den Nachwuchs.
1966 gab es die ersten richtigen Auftritte. Zunächst wurden einfache deutsche Volkslieder gespielt. Später kamen russische Volkslieder hinzu, die dem Dirigenten von einem Bekannten aus der damaligen SU zugesandt wurden.